1.000 Euro für unser Outdoor-Camp

Jede Stimme zählt!

Unterstützen Sie unser Outdoor-Camp: Mit Ihrer Stimme können Sie uns eine Spende in Höhe von 1.000 Euro sichern.

Ab sofort können Sie auf https://verein.ing-diba.de/kirche/56477/outdoor-camp für unser Outdoor-Camp im Rahmen der Aktion „DiBaDu – und dein Verein“ abstimmen. Bei dieser Aktion werden deutschlandweit insgesamt 1 Mio. Euro an 1.000 gemeinnützige Vereine gespendet. Dabei zählt jede Stimme, denn die 1.000 Vereine, die bei der Abstimmung bis zum 15.11.2011 die meisten Stimmen sammeln, erhalten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Abstimmen kann jeder, der eine gültige E-Mail-Adresse besitzt.
Man kann mit jeder Mailadresse drei Mal abstimmen!!

Informationen über das Outdoor-Camp der evangelischen finden Sie hier: www.kanufreizeiten.de. Wir sind auch auf facebook zu finden: http://www.facebook.com/pages/Outdoor-Camp-der-Ev-Kirchengemeinde-Rennerod/126430177428047. Ich freue mich über jeden, der mitmacht.

Hintergrund zur Aktion „DiBaDu – und dein Verein“:

Mit der Aktion „DiBaDu – und dein Verein“ unterstützt die ING-DiBa mit einer Gesamtsumme von 1 Mio. Euro das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland. Die Bank engagiert sich mit dem Programm „FAIRAntwortung“ bereits seit 2005 in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.ing-diba.de/fairantwortung.

So, das reicht aber jetzt als Werbung für die Bank. Wichtig ist, dass unser Outdoor-Camp mit den 1000 Euro die Möglichkeit hat, Jugendlichen die Teilnahme an einer im Jahr 2012 zu ermöglichen.

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Weblog: Nicht allzu fromm

Mein Kollege Horst Peter Pohl hat einen sehr schönen Artikel in seinem Weblog “Nicht allzu fromm” geschrieben: “Kleine Wochenschau”.
Viel beim Lesen!
Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Lasst die Kirche im Dorf

Ich habe schon bei Professor Möller studiert und profitiere bis heute von dem, was ich bei ihm gelernt habe. Auch sein Buch “Lasst die im Dorf” ist sehr lesenswert für alle, denen die (evangelische) und der christliche Glaube im allgemeinen am Herzen liegt.
Das Buch ist verständlich geschrieben (nicht nur für Theologen) und besonders empfehlenswert für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und alle Christen, die gerne mehr wissen möchten!

Das Buch ist auch bei Amazon zu bestellen:

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Der Papst in Deutschland

Benedikt XVI war in Deutschland. Was hat es gebracht?
Sicher war der Besuch des Papstes ein wichtiges Ereignis für unsere katholischen Schwestern und Brüder! Er hat wohl auch einiges gesagt, was für die Politik und die unseres Landes wichtig ist. Aber welche Bedeutung hatte der Besuch für uns Evangelische?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine allzu großen Erwartungen an die ökumenische Bedeutung des Papstbesuchs hatte. Aber auch das Wenige, das ich erhofft hatte, ist nicht eingetreten. Es gibt wohl keinerlei Fortschritte in der in nächster Zeit. Eine gegenseitige Einladung zum Abendmahl wird es nicht geben – nicht einmal für ökumenische Ehepaare.
Es tut mir wirklich leid, aber mein Fazit des Papstbesuchs: Für mich hat er keinen Unterschied gemacht.

Ich hoffe nur, dass unsere katholischen Geschwister mehr davon hatten.

Hier noch ein – sicher einseitig evangelischer, aber doch interessanter – Link zum einem Kommentar: Der Panzerpapst und die neue ökumenische Nüchternheit

Ich freue mich aber darüber, dass wir hier in ein hervorragendes Verhältnis zu den katholischen Geschwistern haben. Ich hoffe sehr, dass das immer so bleiben wird.

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Rennerod – die gefährlichste Stadt in Deutschland

Warum regen wir uns eigentlich so auf?

Seit Tagen kursieren die Reaktionen auf den -Bericht über eine “Schießerei” in Westernohe, einem Dorf in der : http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=15329. Alle Renneroder regen sich darüber auf oder machen sich lustig über RTL.

Natürlich mit Recht! Dieser Bericht ist reißerisch, die Wahrheit verdrehend, einseitig, schlecht recherchiert … Soll ich weiter machen? Das ist wohl nicht nötig. Selbstverständlich ist Rennerod nicht die gefährlichste Stadt Deutschlands. Hier auf dem Westerwald ist es schön, tatsächlich ist die Kriminalitätsrate relativ gering, die Landschaft ist toll und die Luft gut. Wir Westerwälder sind zwar Basaltköpp, aber mit einem guten Kern. Wer bei uns zu Hause sein will, wird sich hier wohlfühlen.

Aber mal ehrlich: Wer hat denn von RTL etwas anderes erwartet? Alle die, die sich aufgeregt haben, haben wohl noch nie diesen Sender eingeschaltet. Selbstverständlich hat noch nie jemand die “Reality-Shows”, die “Doku-Soaps” und ähnliches auf RTL gesehen. Selbstverständlich wir alle daran, dass RTL nur das Beste der Menschen im Blick, soliden investigativen Journalismus auf den Fahnen stehen hat und niemals an Werbeeinnahmen denkt! Also, warum regen wir uns eigentlich so auf?

Es gibt nur eine Möglichkeit damit umzugehen: Abstimmung mit der Fernbedienung!

Was halten Sie denn von der Berichterstattung von RTL und anderer privater Sender?

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Hirtenbarometer – die Zweite

Am 12. Juli habe ich hier über das Hirtenbarometer berichtet (“Wie sag ich’s meinem Pfarrer?”). Am 01. August gab es nun auch einen Artikel in der Westerwälder Zeitung darüber – unter der Überschrift “Selbst hat nicht die volle Punktzahl”.

Hier der Link zur Westerwälder Zeitung: http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten_artikel,-Selbst-Gott-hat-nicht-die-volle-Punktzahl-_arid,283923.html.

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

PS: Hier noch ein Artikel eines Kollegen dazu: http://pastorshome.wordpress.com/2011/05/11/hirtenbarometer-jetzt-sind-die-pfarrer-fallig/

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Friedensgebet für Norwegen

Die grausamen Anschläge in Norwegen haben auch die Menschen hier bei uns bewegt. In den letzten Tagen bin ich immer wieder darauf angesprochen worden. Ich selbst habe intensiv die Berichterstattung in den verfolgt.

Es ist nicht zu begreifen, was passiert ist. Umso wichtiger scheint es mir, dass wir im an die Opfer und ihre Angehörigen denken. Möge ihnen beistehen.

Die evangelische wird am Mittwoch, den 27.07.2011, um 17:30 Uhr im in der evangelischen in Rennerod an die Opfer gedenken und für die Angehörigen beten. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Leser meines Blogs daran teilnehmen.

Hier die Seite der evangelischen Kirchengemeinde Rennerod: http://www.kirche-rennerod.de/wprennerod/aktuell/news-aktuell/friedensgebet-fr-norwegen/

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Jugendfreizeit und das Team

Heute ist unsere zu Ende gegangen. Die “Kinder” sind gut wieder zu hause. Aber eine schwere wartete noch auf den Rest des Teams: Der Abbau des Camps. Nach vielen Stunden harter ist es endlich geschafft. Und nun machen wir uns einen schönen Abend.

Ein wichtiger Punkt für den Erfolg unserer ist das Team. Wir sehen uns als “Familie”. Freunde, die durch dick und dünn gehen und dabei das Beste für die teilnehmenden Jugendlichen suchen.

Wir hoffen, dies gelingt uns jedes Jahr aufs Neue. Nein, wir sind überzeugt davon. Machen Sie sich selbst ein Bild: www.kanufreizeiten.de.

Ein Lied, dass uns in diesem Jahr sehr wichtig geworden ist, singt Hannes Wader. Hier der Text dazu: http://www.magistrix.de/lyrics/Hannes%20Wader/Gut-Wieder-Hier-Zu-Sein-114455.html.

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Gottesdienst im Zelt

Kirmes? Dorffest? …? Weit gefehlt! Ein “ganz normaler” Sonntagsgottesdienst in unserer in Goumois (www.kanufreizeiten.de). Da es heute in Strömen regnete mussten wir unseren im Gemeinschaftszelt halten.

Wie üblich hatten fleißige Hände einen Altar aufgebaut, auf dem die wichtigsten Utensilien unserer lagen (ein Kajak, Sportgeräte, aber auch selbst gebastelte Papierblumen, Steine, Federn usw.). Natürlich durfte ein nicht fehlen, dass aus den Resten einer gebrochenen Zeltstange gefertigt wurde.

Zunächst ließen wir uns durch einen Bibeltext daran erinnern, dass wir alle unsere Sorgen und Ängste anvertrauen dürfen. Ein Text aus der Bergpredigt Jesu wurde gelesen:
sagt: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.”

Das Thema des Gottesdienstes war das Thema unserer ganzen Freizeit: “Spiel ohne Grenzen”. Es ging um das Überschreiten von Grenzen: In der Freizeit ganz konkret, die Grenzüberschreitung zwischen Frankreich und der Schweiz – da wir ja am Grenzfluss Doubs campieren. Aber auch die Erfahrungen, die viele in dieser Zeit machen, dass sie sportlich und auch sozial wesentlich mehr leisten können, als üblicherweise im Alltag. In diesem Sinne gehen sie über ihre Grenzen – im ganz positiven Sinn! Auch die Mitarbeiter merken oft während der zwei Wochen, dass sie an ihre körperlichen und psychischen Grenzen geraten. Aber gemeinsam sind wir stark und können es mit Gottes Hilfe überwinden.

Mit solchen Erfahrungen kann man auch fröhlich sein und feiern. Auch das gehört zu unserer Freizeit. Den Jugendlichen war sofort klar, dass “Spiel ohne Grenzen” mit und Freude zu tun hat. Ein weiterer Bibeltext erinnerte uns daran, dass Gott sich freut, wenn es uns gut geht und wir uns freuen können:
”Geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen. Genieße das Leben, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat; denn das ist dein Teil am Leben und bei deiner Mühe, mit der du dich mühst unter der Sonne.”

Das ist für viele Christen auch heute noch ein ungewohnter Gedanke: Essen und Trinken und das Leben genießen: das gefällt Gott! Diesen Gedanken finde ich immer wieder Mut machend und aufbauend. Gott will nicht nur bei uns sein, wenn es uns nicht gut geht oder etwas schief geht (obwohl der Text das auch andeutet: das eitle (vergängliche) Leben und die Mühe unter der Sonne). Natürlich tut er das auch. Aber ich möchte es gerne mit Bonhoeffer halten, der einmal gesagt hat: Nicht nur an den Rändern, sondern mitten im Leben sollen wir von Gott reden.

Wir haben in diesem Gottesdienst viele fröhliche Lieder gesungen und das Team und die Jugendlichen haben begeisternd und begeistert mitgesungen:
Aufsteh‘n, aufeinander zugeh’n
Dass du mich einstimmen lässt
Freude, die überfließt
Groß ist unser Gott

Nur das letzte Lied bewirkt vor allem bei einigen Mitarbeitern immer wieder, dass Tränen in die Augen steigen. Es ist für uns mit vielen schönen, aber auch schweren Erinnerungen verbunden:
Möge die Straße

Zum Schluss des Gottesdienstes gab es unsere übliche Gebetsrunde. Mit Steinen (für alles Schwere, Traurige, Angst machende) und Papierblumen und Federn (für alles Fröhliche und Gute), die auf den Altar gelegt werden, haben wir unsere Bitten und unseren Dank vor Gott gebracht. Dabei war vor allem die Bitte zu hören, dass Gott uns besseres Wetter schenkt.

Mit dem Segen wurde der Gottesdienst abgeschlossen.

Nur kurze Zeit nach dem Gottesdienst hörte der Regen auf und jetzt – während ich diese Zeilen schreibe – haben wir blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein! Dank sei Gott!

Einige Jugendliche haben gefragt, ob dies ein ökumenischer oder evangelischer Gottesdienst gewesen sei. Ich habe geantwortet: Es ist ein christlicher Gottesdienst! Was meinen Sie dazu?

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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Die Jugend von heute

Wie oft hört man diesen Satz: „Die Jugend von heute …“ Die drei Pünktchen am Schluss sind dann besonders wichtig. Meist verbergen sich dahinter unausgesprochen negative Beschreibungen. Vielleicht etwas in der Art: „… hat keinen Respekt mehr“ oder „… ist faul“ oder „… ist nichts mehr gewöhnt“.

Ich bin zurzeit mit 36 Jugendlichen und einem Team von Mitarbeitern auf einer in (www.kanufreizeiten.de). Da kann man so manches erleben. Durchaus auch in dem Sinne der Pünktchen, die ich gerade beschrieben habe.

Da kann man aber noch ganz anderes erleben. „Die Jugend von heute …“ Und dann bedeuten die drei Pünktchen vielleicht auch: „… kann auch ganz freundlich und hilfsbereit sein“ oder „… macht sich viele Gedanken über und die Welt“ oder „… sehnt sich nach Erwachsenen, die sie ernst nehmen“. Ich könnte noch viel mehr nennen.

Gestern haben wir uns mit ein paar Mitarbeitern über einen Teilnehmer unserer unterhalten, der uns etwas Sorgen macht. Dabei redete einer unserer Mitarbeiter aber immer wieder von den positiven Erfahrungen, die er in den letzten Tagen mit diesem Jugendlichen gemacht hat. Mir fiel auf, wie sehr dieser Mitarbeiter immer das Gute in einem Menschen sieht. Nicht naiv – die Schwierigkeiten blendet er nicht aus – aber er lässt sich nicht von den Problemen bestimmen.

Ist das nicht angewandter Glaube im ? Gott schaut uns Menschen alle mit Augen der Liebe an. Er übersieht dabei nicht, was wir alles falsch machen, aber er hält seine Arme immer für uns offen.

Ich glaube, das ist auch unsere Aufgabe als Christinnen und Christen: alle Menschen, denen wir begegnen, mit den Augen Gottes anschauen. Und das gilt auch und ganz besonders für unsere Jugend!

Wie sehen Sie die Jugend von heute?

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie behütet!
Uwe Hermann, Pfr.

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